„Was glaubst denn du?“

Erfahrungen mit und Erfahrungen über den islamischen Religionsunterricht
schulmanagement 2/2019
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Unsere Gesellschaft wird ethnisch, kulturell, sprachlich und religiös immer pluraler. Wo anders als in der Schule lässt sich diese Pluralität, lassen sich diese interkulturellen und interreligiösen Begegnungen gegenwärtig besser gestalten? Im Alltag und in der Freizeit kann man sich aus dem Weg gehen und in einem exklusiven Kreis bleiben; Schule als „Zwangsinstitution“ hingegen bringt schon sehr früh junge Menschen unterschiedlichster sozialer, familialer, ethnischer und religiöser Herkünfte zusammen. In den täglichen Begegnungen können sowohl Freundschaften und Beziehungen gestiftet, aber auch Konflikte ausgetragen werden, die im besten Falle ein vertieftes Kennenlernen der lebensgeschichtlichen Verwurzelung des Anderen zur Folge haben. Mit Blick auf die religiöse Vielfalt bietet hierzu natürlich zunächst der Religionsunterricht die besten Voraussetzungen. Ein Beitrag von Haci Halil Uslucan.