Episodische Schulentwicklung

Ein Plädoyer für Bescheidenheit
schulmanagement 4/2019
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In der Literatur über Schulentwicklung erhält das Adjektiv «episodisch» nicht besonders viel Zuspruch: Zumeist wird es beiläufig gebraucht, um auf einen Defizitmodus zu verweisen (vgl. z. B. Fullan, 2001, S. 14). Episodische Schulentwicklung ist demnach unzulänglich, weil es ihr an Nachhaltigkeit fehlt – sie erscheint als kurzsichtig, oberflächlich und flüchtig. Angesichts dieser Ausgangslage ist das Ziel dieses Aufsatzes simpel: Ich vertrete die Position, dass Schulentwicklung immer episodisch ist, wobei diese Episoden mal mehr und mal weniger glücklich verlaufen.