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Inhaltsverzeichnis 2/2013
„Kopflastig, linkshändig und herzlos?“
(Heinz-Lothar Worm)
- Abstract
Das Schülerexperiment ist unverzichtbar. Es kommt der kindlichen Neugier und Experimentierfreude entgegen. Experimentieren mit Schülern erfordert seitens des Lehrers gute Vorbereitung. In Gruppen durchgeführt, fördert es kommunikative Kompetenzen. Es repräsentiert die nicht-menschliche Umwelt und fördert über anschauliches und handelndes Lernen Erkenntnisgewinn.
Ein Radfahrer – ein Akrobat?
(Horst Stephan)
- Abstract
Eigentlich staunt kein Mensch mehr darüber, dass man auf zwei Rädern fahren kann. Der Fahrer selbst hat diese Fähigkeit verinnerlicht – und kippt nicht einfach um.Wer Fahrrad fährt, muss ständig Gleichgewicht halten. Dieser „Balanceakt“ wird von mehreren Faktoren beeinflusst: der Körperhaltung des Fahrers, dem Zustand der Fahrbahn (Reibung) und insbesondere dem senkrecht nach unten gerichteten, aber „pendelndem“ Schwerpunkt. Deshalb schwankt ein Radfahrer dauernd zwischen einem stabilen und labilen Gleichgewicht hin und her.
Wasser „klettert“?
Vom Phänomen der Kapillarität (Horst Stephan)
- Abstract
Wenn frisch abgeschnittene Birkenzweige bluten, Löschpapier Tinte aufsaugt oder Mauern auf feuchtem Boden stehen, steigt Wasser durch hauchdünne Röhrchen empor: Beobachtungen einer verblüffenden physikalischen Erscheinung.Das Phänomen, dass in sehr engen Haar- oder Kapillarröhrchen infolge von Anziehungskräften („Adhäsion“) Wasser z. B. in Pflanzen hochsteigt und Mauerwerk anfeuchtet, ist eine spannende Beobachtung und deshalb ein interessantes Unterrichtsthema. Denn es leitet dazu an, einfache Experimente durchzuführen, um den physikalischen Vorgang der Kapillarität wahrzunehmen und zu erklären.
Da kommt die Wäsche ins Schleudern
(Horst Stephan)
- Abstract
Wenn die Waschmaschine im Schleudergang läuft, fliegt nasse Wäsche gegen eine durchlöcherte Trommelwand. Und wenn sich in einem Entsafter eine Trommel mit scharfen Messern dreht, entsteht frischer Gemüse- oder Obstsaft. In beiden Fällen ist „Fliehkraft“ im Spiel.Im Unterricht über „Fliehkraft“ zu sprechen, ist spannend und regt an, mit einem eigenen Schleudergerät zu experimentieren. Es demonstriert, dass die Fliehkraft eine Schein- oder Trägheitskraft ist, weil sie durch andere Motor- oder Muskelkräfte erzeugt wird. Sie ist abhängig von Kräften, die ihr entgegenwirken. Das sind die Gewichts- und Gravitationskraft.
Warum steigt der Heißluftballon?
Physikalische Experimente an Stationen (Markus Gebhardt, Benedikt Schechtl)
- Abstract
Die Schüler lernen handlungsorientiert und spielerisch, warum ein Heißluftballon steigt. In der Arbeit an Stationen erforschen sie die physikalischen Phänomene der Wärmeausdehnung und Wärmeströmung.Die Schüler sollen in dieser Stunde Probleme in Umwelt und Technik aus physikalischer Sicht betrachten können und besonders dafür sensibilisiert werden.Neben der Erkenntnis wichtiger physikalischer Phänomene, Begriffe und Gesetzmäßigkeiten werden fachspezifische Methoden und Arbeitsweisen vermittelt. In dieser Stunde führen die Schülerinnen und Schüler Experimente zur Klärung physikalischer Fragestellungen durch. Zudem werden sie angeleitet, Versuchsprotokolle anzufertigen.
Was mich nervt …
Mit überlegten „Ich-Botschaften“ Gewalt vermeiden (Gabriele Kreme, Guido Schneider)
- Abstract
Gehört es auch zu Ihrem Schulalltag, dass die erste Hälfte der Stunde nach der Pause der Besprechung von Konflikten geopfert werden muss? Konflikte in der Schule drücken sich nicht nur, aber auch sprachlich aus. Sie sind daher durch die Förderung eines angemessenen Kommunikationsverhaltens unter Schülern und Schülerinnen beeinflussbar. Der Beitrag gibt Impulse, wie Schülern und Schülerinnen ein Problembewusstsein gegenüber Kommunikationsverhalten vermittelt sowie ein lösungsorientiertes Sprachverhalten ermöglicht werden kann.
Was kriecht und krabbelt denn da?
(Katharina Scharpff)
- Abstract
Wie sieht ein Regenwurmtag aus? Wie gehen Würmer aufs Klo? Wie bekommen Spinnen ihre Kinder? „Iiihhh!“, kreischt Rosario und legt bei seinem E-Rolli den Rückwärtsgang ein. Er hat soeben ein Tuch über einem Glas weggezogen, in dem eine dicke schwarze Hauswinkelspinne sitzt. Der Stundeneinstieg ist zugegebenermaßen nichts für zarte Gemüter. Die anfängliche Scheu weicht jedoch der Faszination, die von diesem Tier ausgeht, das bald zärtlich „Fluffy“ genannt wird und Besuch von interessierten Schülern und Kollegen aus dem ganzen Schulhaus bekommt. Schüler einer sechsten Klasse erforschen das Leben der Spinnen und Regenwürmer.
Was kriecht und krabbelt denn da?
Material für alle Fälle (Katharina Scharpff)
Unterrichtsqualität
(Gertraud Eßel-Ullmann)
- Abstract
Bereits die Ergebnisse der TIMS-Studie von 1994/1995 zeigten „Insidern“ des Bildungssystems, dass die Leistungen deutscher Schülerinnen und Schüler bestenfalls im Mittelfeld anzusiedeln sind. Spätestens nach den ersten PISA-Ergebnissen wurde dies auch für die Allgemeinheit klar. Wenngleich eine Vielzahl von Einflussfaktoren Schulleistung beeinflussen, stellt doch die Qualität des Unterrichts einen zentralen Faktor dar.
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