Inhaltsverzeichnis
Stochastik – Teil -mathematischer Bildung
Entdeckungen mit Stochastik in der Grundschule (Volker Ulm)
- Abstract
Bei manchen Menschen entstehen beim Wort »Stochastik« negative Gefühle und unangenehme Erinnerungen an die eigene Schulzeit. Dieses Heft möchte dazu beitragen, solche bedrohlichen Gefühle abzubauen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen. Es zeigt, dass Stochastik in der Grundschule Schülern wie Lehrkräften Freude bereiten kann und dass dabei gleichzeitig substanzielles mathematisches Lernen stattfindet.
Wahrscheinlich unmöglich?
Zufallsexperimente in Jahrgangsstufe 1 (Hedwig Gasteiger)
- Abstract
Aufgrund der Verankerung in den Bildungsstandards wird das Thema -Zufall und Wahrscheinlichkeit im Unterricht der Grundschule im Moment breit diskutiert. In erster Linie findet man praktische Vorschläge für die höheren Jahrgangsstufen. Aber ist es denkbar, Wahrscheinlichkeit auch schon zu Beginn der Grundschulzeit zu thematisieren? Wenn ja, wie? Eine frühe Zugangsmöglichkeit zum Thema Wahrscheinlichkeit erläutert dieser Beitrag.
Glück oder Mathematik?
Untersuchungen zu Zufall und Wahrscheinlichkeit in der 3. Klasse (Anne Ahrens)
- Abstract
Die Idee zur Thematisierung von Zufall und Wahrscheinlichkeit im Mathematikunterricht meiner 3. Klasse entstand, weil ich den Spieltrieb der Kinder in den Unterricht einbeziehen wollte. Ihre Spielbegeisterung konnte ich bei der Mathematisierung des Sachverhalts »Wahrscheinlichkeit« gut nutzen. So stellte sich schon zu Beginn der Einheit eine hohe Motivation ein, die sich mit der Erforschung der mathematischen Zusammenhänge noch steigerte und die Kinder zu weiterführenden Entdeckungen anregte.
Heute versuchen wir unser Glück
Eine Lernumgebung zum Bereich »Wahrscheinlichkeit« in einer jahrgangsgemischten Eingangsklasse (Charlotte Rechtsteiner-Merz)
- Abstract
Bekommt man beim Würfeln eine Eins genau so häufig wie eine Sechs? Welche Augensumme kann man beim Würfeln mit zwei Würfeln am häufigsten bekommen? Fragen aus dem Bereich »Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit« sind für Kinder jeder Klassenstufe interessant. Die nachfolgend dargestellte Lernumgebung wurde in einer jahrgangsübergreifenden Eingangsklasse erprobt. An den Eigenproduktionen wird deutlich, wie Kinder dieser Altersstufe in der Lage sind, sich auf einfacher Ebene und ihren Fähigkeiten entsprechend mit herausfordernden Aktivitäten aus dem Bereich der Wahrscheinlichkeit auseinanderzusetzen.
»Erstklässler können das!«
Die Anfertigung von Diagrammen und wie dadurch neue Freundschaften in der Klasse entstehen (Anna Wculek)
- Abstract
Im Beitrag wird die Erarbeitung des Themenbereichs »Darstellen von Zahlen – Schaubilder« beschrieben, der in den folgenden Jahrgangsstufen im Sinne des Spiralprinzips nahezu grenzenlos ausbaufähig ist. Die Schülerinnen und Schüler einer ersten Klasse werden angeleitet, alle Arbeitsschritte selbstständig auszuführen.
Schaue ich zu viel fern?
Medien und Mathematik (Margarete Gwiazda)
- Abstract
Beim Thema »Daten, Häufigkeiten, Wahrscheinlichkeiten« ist es wichtig, dass für die Kinder bedeutsame Daten erhoben werden und diese ihnen zudem helfen, ihre Lebenswirklichkeit zu erschließen. Innerhalb der vorgestellten Unterrichtsreihe, die fächerübergreifend auch im Sachunterricht behandelt wurde, machten sich die Kinder vielfältige Gedanken zu ihrem Fernsehverhalten und lernten das Säulendiagramm als eine mathematische Darstellungsform kennen.
»Halb so schwer!«
Vom Umgang mit Messwerten und Daten im -naturwissenschaftlichen Sachunterricht (Arnim Lühken, Renate Peper-Bienzeisler)
- Abstract
Im Zentrum der Naturwissenschaften stehen das Generieren, Sammeln, Auswerten und Interpretieren von Messwerten und Daten zur Erkenntnisgewinnung und Theorienbildung. Bereits im Sachunterricht ist es sinnvoll, mit einfachen naturwissenschaftlichen Experimenten Messwerte aufzunehmen, die von den Kindern ausgewertet und interpretiert werden können und sie zu ersten logischen Schlussfolgerungen und Gesetzmäßigkeiten gelangen lassen. In diesem Beitrag sollen zwei geeignete Experimente vorgestellt und erläutert werden.
Zu anderen sprechen
Kompetenzbereich: Sprechen (und Zuhören) (Klaus Metzger)
- Abstract
Der weitaus größte Teil unserer Kommunikation läuft mündlich ab. Die mündliche Sprache ist das primäre, zentrale Mittel des Austausches, Sprechen ist immer soziales Handeln. Ziele des Kompetenzbereiches »Sprechen und Zuhören« sind die Entwicklung einer demokratischen Gesprächskultur und die Erweiterung der individuellen mündlichen Sprachhandlungskompetenz. Im Folgenden geht es vorrangig um Letzteres.
Spielen im Unterricht
Lehrspiele zum Forschen und Entdecken in Natur, Technik und Wirtschaft (Teil 2) (Elena Denisov)
- Abstract
In diesem Teil der Kurzserie wird die Methodik einer Lernspielstunde anhand des Lehrspiels »Wasserkreislauf auf der Erde« vorgestellt und die Vorbereitungs-, Spiel- und Auswertungsphase ausführlich behandelt. Diesem Muster nach kann selbstverständlich auch eine Lernspielstunde mit jedem anderen Lehrspiel aufgebaut werden.
»Hier kommt die Maus«
Mäusezucht – ein Projekt für das 2.–4. Schuljahr (Stefan Blümelhuber)
- Abstract
Viele Kinder wünschen sich sehnlichst ein Haustier. Die tägliche Pflege und die damit verbundenen Mühen bedenken dabei jedoch die wenigsten. Im Rahmen des Projektes Mäusezucht bietet sich die Gelegenheit, den Kindern den richtigen Umgang mit Tieren und die Notwendigkeit der täglichen Pflege bewusst zu machen.
Schülerfeedback als Chance
Gemeinsam Schule machen (Bernd Köchle)
- Abstract
Das Bild vom passiven, am Unterricht teilnehmenden Schüler, welcher Unterrichtsinhalte (entsprechend dem Nürnberger Trichter) kritiklos aufnimmt, wandelt sich schon seit längerem. Lernen vollzieht sich immer als aktiver Prozess der Auseinandersetzung des Einzelnen mit seiner Umwelt. Viele Fragen, die sich Lehrpersonen regelmäßig über ihren Unterricht stellen (Was haben die Schüler verstanden? Welche Hilfen benötigen sie beim Lernen? Warum sind die Schüler bei dieser Arbeit nicht motiviert?) sind einer direkten Beobachtung nicht zugänglich. Sie können nur von den jeweiligen Schülern beantwortet werden.
»Höret drüben überm Hang«
Einführung eines französischen Frühlingskanons (Helmut Maschke)
- Abstract
»Viele Wege führen nach Rom« heißt eine bekannte Redensart; und eine andere lautet: »Der Weg ist das Ziel«. Wer wollte sich dagegen sträuben, gerade in der Musik beide Erkenntnisse zu kombinieren, indem er nach Rom gelangt und dabei eine wunderbare Reise erlebt?
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