In dem Handbuch informiert Prof. Dr. Olaf Köller über die Ergebnisentwicklungen seit PISA 2000. Historisch wird das Phänomen PISA von Dr. Heinz Elmar Tenorth eingeordnet. Es werden die Leistungen sowie Irrungen und Wirrungen der empirischen Wende zur Sprache gebracht und Schlussfolgerungen für die Zukunft diskutiert.

Beiträge in dieser Ausgabe

"15 Jahre Pisa" sind ein Grund sich darüber zu vergewissern, welche Ergebnisse in der Folgezeit erreicht worden sind. Dabei geht es zunächst um die Leistungsentwicklung der Schülerinnen und Schüler, um die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht, es geht aber auch darum, innezuhalten und zu reflektieren, wo Probleme und Schwachpunkte liegen, welche Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen sind. ...

Ein Blick auf die aktuelle bildungspolitische Diskussion zeigt: "15 Jahre nach PISA" ist kein Anlass für Titelgeschichten im Spiegel oder Stern oder für Artikelserien in der ZEIT oder der FAZ. Das ist ein guter Befund. Politik, Verwaltung, Schulen und Wissenschaft haben unter genauer Beobachtung der Medien und der Öffentlichkeit in den letzten Jahren Konsequenzen aus PISA gezogen. Konsequenzen, die hinsichtlich der Leistungen der Schülerinnen und...

Trendbefunde und mögliche Ursachen. Wir sind in der Rekonstruktion der positiven Trends seit dem Jahr 2000 geneigt zu aktzeptieren, dass diese mit der Vielzahl der unternommenen Reformen seit 2000 zu tun haben - ohne dass wir dabei einzelne, isolierte Maßnahme für die positiven Trends verantwortlich machen können. Es mag als Schwäche ausgelegt werden, nicht eine einzelne Reform als diejendige zu identifizieren, die Verursacherin der positiven...

Vorbemerkung: Es dient nur dem Zweck, Ihnen zu sagen, was eigentlich nur Historiker können. Historiker können eine Differenz in der Argumentation handhaben, die Differenz nämlich zwischen dem geschichtlichen Ereignis und der Erzählung. Die Geschichte existiert in beiden Gestalten: als Ereignis und als Erzählung. Und das, was die Historiker dann können, ist, dass sie beides historisieren können, nämlich verzeitlichen, sowohl die Ereignisse wie die...

Die erste PISA-Studie ist von Deutschland als Schock erlebt worden – auch von den Gewerkschaften. Allerdings war das Ergebnis für uns als Gewerkschaft hilfreich. Denn das Erfahrungswissen insbesondere von Grund- und Hauptschullehrer*innen wurde bestätigt: Die sozioökonomischen Bedingungen, unter denen Schüle­rinnen und Schüler aufwachsen, bestimmen wesentlich ihren Schulerfolg. ...

PISA aus Sicht der Eltern

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Der Bundeselternrat ist die Dachorganisation der 16 Landeselternvertretun­gen in Deutschland für Eltern von Kindern an allgemeinbildenden und be­rufsbildenden öffentlichen Schulen. Trotz unterschiedlicher Regelungen in den Bundesländern sind alle Elternverbände bei uns vertreten und wir sind sozusagen die Plattform, auf der der Austausch, die Fortbildung der Eltern und die Kontakte in die Bundespolitik und auch mit bundesweit agierenden Verbänden...

Den Abschluss der Tagung bildete eine Podiumsdiskussion. Sie wurde von Heike Schmoll (FAZ) moderiert. An der Diskussion beteiligten sich Josef Erhard (Amtschef des Bayerischen Kultusministeriums – a. D.), Britta Ernst (Bildungsministerin in Schleswig-Holstein), Thomas Kerstan (Die ZEIT), Eckhard Klieme (DIPF) und Karolin Kuhn (Schulleiterin).

Auf Einladung des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaf­ten und Mathematik (IPN), des Zentrums für internationale Bildungsver­gleichsstudien (ZIB) und der Zeitschrift „schulmanagement“ des Cornelsen Verlages zogen prominente Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsfor­schung, der Bildungspolitik, von Verbänden und Medien auf einer bundes­weiten Fachtagung am 7. Dezember in Berlin Bilanz zur Frage, was sich 15 Jahre nach Durchführung...

Zahlen und Fakten zu 15 Jahre PISA. Eine Übersicht.

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