Kopfgeometrie

Einige grundlegende Gedanken zum Einsatz kopfgeometrischer Aufgaben im Mathematikunterricht der Grundschule
Grundschulmagazin 5/2012
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Die Kopfgeometrie ist eigentlich gar nicht so etwas Neues im Geometrieunterricht. So findet man z. B. in einem fast 100 Jahre alten Geometrielehrbuch »Lebensvolle Raumlehre« von Kempinsky schon die Forderung an den Geometrieunterricht: »… den Geist zum denkenden Sehen (und) zum räumlichen Denken zu führen« (1). In dem aktuellen »Handbuch für den Geometrieunterricht an Grundschulen« von Radatz/Rickmeyer wird postuliert »Kopfgeometrie als ein tragendes Unterrichtsprinzip« zu sehen (2).Geometrie in der Grundschule wird natürlich immer von einem handlungsorientierten, materialgeleiteten Unterricht getragen werden. Damit dieser Unterricht aber nicht zu einem reinen Aktionismus abgleitet, ist es wichtig, kopfgeometrische Übungen, Unterrichtsphasen oder sogar speziell darauf ausgerichtete Unterrichtseinheiten zu planen und umzusetzen (vgl. auch (3).