»Ring frei!« für Fairness und Kooperation

Ringen und Kämpfen im Sportunterricht
Grundschulmagazin 5/2012
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»Tobende, balgende und raufende Kinder sieht man in jeder Pause auf den Schulhöfen. Kinder und Jugendliche haben das Bedürfnis sich miteinander zu messen – auch körperlich« (Fardel 2003, S. 3). Dieses elementare Verlangen führt jedoch leider auch allzu häufig zu Gewaltausbrüchen, die Frustration und Hilflosigkeit bei Eltern und Lehrern steigen lassen. Deshalb war es mir ein Anliegen, die Urbedürfnisse der Kinder aufzufangen und diese körperkontakt- und bewegungsintensiv, aber berührungsfreundlich zu kanalisieren. Ringen und Kämpfen sind in der Grundschule noch keine technisch anspruchsvollen Sportarten. Doch wohlverstanden und klug geregelt, bringen sie Menschen in Bewegung, zueinander und zu sich selbst.