Mit Janusz Korczak an das Gute im Menschen glauben

Einblicke
klein&groß 07/2020
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Janusz Korczak (1878–1942), polnischer Arzt, Pädagoge und Schriftsteller, war das Leben seiner 200 Waisenkinder wichtiger als das eigene Leben. Er hätte versuchen können zu fliehen. Aber er wollte „seine Kinder“, nicht im Stich lassen – und wurde mit ihnen gemeinsam aus dem Ghetto, das die deutschen Besatzer errichtet hatten, nach Treblinka deportiert, in die Vernichtung. Doch seine Gedanken leben bei vielen Menschen weiter. Bis heute bringen Korczak und seine Nachfolger uns nahe, wie wertvoll jedes Kind ist. Wer ihre Bücher liest, spürt etwas von der Zuversicht und dem Mut, seine Ideen von Menschlichkeit in schwierigen Zeiten umzusetzen.

Beitragstyp
-
Umfang
2 Seiten