Ohne Fehleroffenheit kein Erfolg

Warum Fehler anders zu betrachten und zu nutzen sind
Schulmagazin 5-10 1/2012
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Der Umgang mit Fehlern in unserer Gesellschaft ändert sich, wird vielschichtiger und differenzierter. Die Lebensverläufe werden zunehmend komplexer und dynamischer, wodurch Richtigkeiten von heute schon morgen wegen veränderter Problemkontexte untauglich werden, die Fehler von gestern aber mögliche Lösungsansätze darstellen können, wie etwa jüngst der 180-Grad-Schwenk in der Atompolitik zeigte. Eine nur negative Bewertung von Fehlleistungen relativiert sich. In puncto Fehleroffenheit denken große Firmen bereits um. Auch Lehrkräfte müssen sich heute vom Bild einer Schule lösen, der es vor allem um die Vermittlung statischer Auffassungen von falsch und richtig, Lösung und Fehler geht.