Schulvermeidendes Verhalten

Eine kinder- und jugendpsychiatrische Perspektive
Schulmagazin 5-10 11/2017
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»Schulverweigerung«, »Schulabsentismus«, »Schulvermeidung« – unabhängig von der Art des gewählten Begriffs besteht in den letzten Jahren ein vermehrtes Interesse an Kindern und Jugendlichen, die nicht mehr oder nur sehr unregelmäßig die Schule besuchen. (Sozial-)Pädagogen, Sonderpädagogen, Soziologen, Politiker, Psychologen und Kinder- und Jugendpsychiater versuchen seit Anfang des letzten Jahrhunderts, Ursachen der Schulvermeidung auf den Grund zu gehen und präventive oder therapeutische Maßnahmen zu entwickeln. Obwohl entsprechend ein »einseitiger« Zugang zu dem Thema nur zu kurz greifen kann, soll mit dem vorliegenden Artikel die Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie auf das Thema Schulvermeidung skizziert werden.